Elternrat GTGS Sternschanze wehrt sich gegen Haushaltsentwurf 2027/28


Elternrat GTGS Sternschanze wehrt sich gegen Haushaltsentwurf 2027/28

Unser erfolgreiches Schulkonzept steht auf dem Spiel

Unsere Schule bietet aktuell über den ganzen Tag verteilte und von qualifiziertem Personal begleitete Angebote für unsere Kinder. Dazu gehören neben dem klassischen Unterricht und Betreuungszeiten auch gezielte Förderungen und vielfältige weitere Angebote. So erleben unsere Kinder den Ganztag als Bildungs- und Lebensraum, der sie eigene Interessen und Begabungen entdecken lässt. Der Haushaltsentwurf für 2027/28 des Hamburger Senats würde dieses Konzept zerstören.

Worum geht es im Detail?

Die neuen Regelungen hätten zur Folge, dass gebundene Ganztagsgrundschulen ab dem Schuljahr 2027/28 ihre bisherigen Lehrkräftestunden im Ganztag nicht mehr flexibel einsetzen können. Stattdessen sollen diese Ressourcen vollständig in feste Stellen für pädagogische Fachkräfte umgewandelt werden.

Bisher kann unsere Schulleitung einen Teil der zugewiesenen Lehrkräftestunden flexibel für das einsetzen, was unseren Ganztag ausmacht: Lern- und Förderzeiten, Doppelbesetzungen, hochwertige und kostenlose Nachmittagsangebote sowie ganz grundsätzlich die enge Verzahnung von Unterricht und Ganztag. Diese Gestaltungsmöglichkeit würde künftig weitgehend entfallen.

Was würde das für unsere Kinder bedeuten?

Nach derzeitigem Stand wäre zu befürchten, dass

  • Lernzeit sowie Förder- und Forderangebote eingeschränkt oder gestrichen werden,

  • Doppelbesetzungen und individuelle Unterstützung schwieriger werden,

  • die enge Verzahnung von Unterricht und Ganztag verloren geht,

  • die Zusammenarbeit in multiprofessionellen Teams geschwächt wird,

  • und das vielfältige und vor allem kostenfreie (!) Bildungs- und Kursangebot unserer Schule massiv eingeschränkt wird.

Wichtig: Noch ist nichts endgültig entschieden.

Der Haushaltsentwurf wird derzeit in der Hamburgischen Bürgerschaft beraten. Gerade jetzt können Rückmeldungen von Eltern und aus den Wahlkreisen Einfluss auf die weiteren Beratungen nehmen.

Der Elternrat bezieht Stellung

Die konkreten Forderungen findet ihr im Dokument unten. Diese haben wir am 20.August 2026 bei der Sitzung des Schulausschusses Schulsenatorin Ksenija Bekeris und der Schulausschuss-Vorsitzenden Anja Quast überreicht. Damit verbunden war unsere ausdrückliche Bitte, die darin formulierten Forderungen in die weiteren Beratungen einzubeziehen.

Im Mittelpunkt stehen insbesondere der Erhalt einer verlässlichen personellen Ausstattung, die Sicherung von Lernzeit und individueller Förderung, kostenlose Bildungs- und Freizeitangebote im Ganztag sowie eine zeitnahe, am individuellen Bedarf orientierte Schulbegleitung.

Über weitere Unterstützungsmöglichkeiten halten wir euch auf dem Laufenden. Sprecht uns bei Fragen jederzeit gerne an!

Klickt auf das Bild, um unsere vier Forderungen an die Politik zu lesen: